Pflegestellensuche |
|||
|
Wir suchen Pflegestellen im Land Brandenburg, Berlin
und natürlich auch
bundesweit. |
|||
Ausführliche Erläuterungen |
|||
|
Hier möchten wir nun versuchen, ihnen die Tätigkeit einer Pflegestelle näher zu beschreiben. Vorab klären wir in Gesprächen mit den Interessenten, welche Vorraussetzungen sie erfüllen und welche Kriterien sie an den zukünftigen Pflegehund stellen. Diese Kriterien können sich auf Verträglichkeiten, Geschlecht, Stubenreinheit, alleine bleiben, etc. beziehen. Sie sollten natürlich bedenken, dass das zur Verfügung stellen einer Pflegestelle in den Bereich der Tierschutzarbeit fällt und umso mehr Ansprüche an das Pflegetier gestellt werden, umso unwahrscheinlicher wird es, dass solch Fall zu uns in die Vermittlung kommt. Wir können vorab immer nur die Aussagen über das Tier treffen, die uns zugetragen werden. Es liegt dann an der Pflegestelle, diese Aussagen zu bestätigen, sie zu ergänzen und sie gegebenenfalls zu korrigieren; Charakter, Verhalten, etc. Es kommt leider auch immer wieder vor, gerade bei den Tieren aus dem Ausland, dass sich hier in Deutschland Gebrechen herauskristallisieren, die vorab nicht angegeben wurden. Es ist also oft an der Pflegestelle, die Tiere körperlich und seelisch wieder aufzubauen und oft stehen auch ärztliche Behandlungen ins Haus. Je nach dem, von wo das Tier kommt, oder wohin es vermittelt wird, können auch nach Absprache Transportfahrten auf die Pflegestelle zukommen. Es ist zwar auch möglich, dies durch andere Tierschützer durchführen zu lassen, aber eher nicht die Regel. Auch müssen sie, nachdem wir eine genaue Vorauswahl getroffen haben, mit möglichen Interessenten Gespräche führen, in denen sie ihren Pflegefall noch einmal beschreiben. Auch werden die neuen Besitzer zu ihnen nach Hause kommen, um sich den Hund noch einmal anzuschauen. Alle anfallenden Kosten, wie z.B. Arztkosten, Futter, Medikamente, werden, soweit von der Pflegestelle gewünscht, vom Verein getragen. Wir freuen uns natürlich immer, wenn die Pflegestellen bereit sind, die Kosten, oder einen Teil davon, selbst zu übernehmen. Auch ist der Pflegehund über den Verein versichert. Die Versicherung deckt aber keine Schäden, die der Hund im Haus anrichtet, wie z.B. ein angekauter Teppich. Auch ist die Arbeit als Pflegestelle gemeinnützig und wird nicht bezahlt. Was sie vorab bedenken sollten, ist, dass die Arbeit als Pflegestelle eine, für die meisten Menschen, sehr große, psychische Belastung ist. Man versorgt das Tier päppelt es ggf. sogar auf, arbeitet vielleicht sogar mit ihm und baut somit eine Bindung zu ihm auf. Dann muss man es wieder abgeben. Dies fällt den meisten sehr schwer und führt "leider" sehr häufig dazu, dass die Leute ihr erstes Pflegetier direkt behalten. Dies ist zwar in sofern erfreulich, als dass das Tier in ein gutes Zuhause vermittelt ist. Aber es liegt nicht im Sinne der Tierschutzarbeit und des Vereins, da keinem weiteren Notleidenden Tier mehr über diese Pflegestelle geholfen werden kann. Dies ist ein kleiner Einblick in die Tätigkeit, die möglicherweise auf sie und ihre Familie zukommen wird. Für alle weiteren, hier offen gebliebenen Fragen, stehen wir natürlich gerne auch in Zukunft zur Verfügung. |
|||