Pflegestellensuche

   
 

Wir suchen Pflegestellen im Land Brandenburg, Berlin und natürlich auch bundesweit.

Pflegestellen machen es uns immer wieder möglich, Tiere schnellstens aus schlimmen Verhältnissen zu retten und ihnen bis zur endgültigen Vermittlung einen Pflegeplatz zu bieten.

Verlauf:

Nachdem sie uns den Antrag zur Pflegestelle ausgefüllt zugesandt haben, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen, dann machen wir einen Termin aus um uns natürlich kennen zu lernen, und um ausreichende und klärende Gespräche zu führen. Nachdem alles gut verlaufen ist, werden sie bei uns in einer Kartei aufgenommen, und wenn ein Tier Hilfe benötigt, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung, um es dann zu Ihnen nach Hause zu bringen. Dies kann ein paar Tage oder auch Wochen dauern, könnte aber auch ganz schnell gehen, dass wir sie anrufen, um ein Tier zu Ihnen zu bringen.

Da wir nicht immer wissen wie das jeweilige Tier vorher gelebt hat, können wir meist nicht viel Auskünfte geben. Sie werden auch nicht das "perfekte" Kuscheltier nach Hause bekommen, manchmal sollte man sich auf kleinere Überraschungen einstellen, wie z.B. Stubenreinheit oder Verträglichkeit mit anderen Tieren - dies nur 2 Beispiele. Jedes dieser Tiere hat sein eigenes Schicksal, wobei man mit viel Geduld und Liebe schon weit kommt - Sie werden sehen. Da Sie als Pflegeeltern dann am besten über dieses Tier bescheid wissen, werden die jeweiligen Interessenten auch zu Ihnen nach Hause kommen, um sich das Tier anzuschauen. Sofern dann immer noch Interesse an dem Tier besteht, geben sie uns bescheid und wir führen dann die jeweilige Vorkontrolle durch. In der ganzen Zeit werden Sie auch nicht alleine sein, wir sind immer für Sie da wenn es Probleme geben sollte.

Fellnasen-in-Not e.V. ist über jede Anfrage sehr dankbar.

Des Weiteren finanzieren wir uns selber; jeder von uns geht einer Arbeit nach, hat Familie oder selber Hunde zu Hause, daher ist es uns in der Gründungs-Phase nicht möglich, für alle Pflegestellen-Plätze das Futter zu stellen. Wir wären daher sehr dankbar, wenn es die jeweilige Pflege-Stelle selber finanziert. Ich denke, wenn Sie aus tiefstem Herzen helfen möchten, ist es das geringste Problem.

Bitte senden sie mir eine E-Mail mit Betreff "Pflegestelle", damit ich Ihnen das Formular zum Ausfüllen senden kann, sofern Sie mit dem obigen Formular nicht klarkommen sollten und schicken Sie mir es als Datei-Anhang in einer Email zurück ... vielen lieben Dank!

KONTAKT

   
       
       
       
 

Ausführliche Erläuterungen

   
 

Hier möchten wir nun versuchen, ihnen die Tätigkeit einer Pflegestelle näher zu beschreiben.

Vorab klären wir in Gesprächen mit den Interessenten, welche Vorraussetzungen sie erfüllen und welche Kriterien sie an den zukünftigen Pflegehund stellen. Diese Kriterien können sich auf Verträglichkeiten, Geschlecht, Stubenreinheit, alleine bleiben, etc. beziehen. Sie sollten natürlich bedenken, dass das zur Verfügung stellen einer Pflegestelle in den Bereich der Tierschutzarbeit fällt und umso mehr Ansprüche an das Pflegetier gestellt werden, umso unwahrscheinlicher wird es, dass solch Fall zu uns in die Vermittlung kommt.

Wir können vorab immer nur die Aussagen über das Tier treffen, die uns zugetragen werden. Es liegt dann an der Pflegestelle, diese Aussagen zu bestätigen, sie zu ergänzen und sie gegebenenfalls zu korrigieren; Charakter, Verhalten, etc. Es kommt leider auch immer wieder vor, gerade bei den Tieren aus dem Ausland, dass sich hier in Deutschland Gebrechen herauskristallisieren, die vorab nicht angegeben wurden. Es ist also oft an der Pflegestelle, die Tiere körperlich und seelisch wieder aufzubauen und oft stehen auch ärztliche Behandlungen ins Haus.

Je nach dem, von wo das Tier kommt, oder wohin es vermittelt wird, können auch nach Absprache Transportfahrten auf die Pflegestelle zukommen. Es ist zwar auch möglich, dies durch andere Tierschützer durchführen zu lassen, aber eher nicht die Regel. Auch müssen sie, nachdem wir eine genaue Vorauswahl getroffen haben, mit möglichen Interessenten Gespräche führen, in denen sie  ihren Pflegefall noch einmal beschreiben. Auch werden die neuen Besitzer zu ihnen nach Hause kommen, um sich den Hund noch einmal anzuschauen.

Alle anfallenden Kosten, wie z.B. Arztkosten, Futter, Medikamente, werden, soweit von der Pflegestelle gewünscht, vom Verein getragen. Wir freuen uns natürlich immer, wenn die Pflegestellen bereit sind, die Kosten, oder einen Teil davon, selbst zu übernehmen. Auch ist der Pflegehund über den Verein versichert. Die Versicherung deckt aber keine Schäden, die der Hund im Haus anrichtet, wie z.B. ein angekauter Teppich. Auch ist die Arbeit als Pflegestelle gemeinnützig und wird nicht bezahlt.

Was sie vorab bedenken sollten, ist, dass die Arbeit als Pflegestelle eine, für die meisten Menschen, sehr große, psychische Belastung ist. Man versorgt das Tier päppelt es ggf. sogar auf, arbeitet vielleicht sogar mit ihm und baut somit eine Bindung zu ihm auf. Dann muss man es wieder abgeben. Dies fällt den meisten sehr schwer und führt "leider" sehr häufig dazu, dass die Leute ihr erstes Pflegetier direkt behalten. Dies ist zwar in sofern erfreulich, als dass das Tier in ein gutes Zuhause vermittelt ist. Aber es liegt nicht im Sinne der Tierschutzarbeit und des Vereins, da keinem weiteren Notleidenden Tier mehr über diese Pflegestelle geholfen werden kann.

Dies ist ein kleiner Einblick in die Tätigkeit, die möglicherweise auf sie und ihre Familie zukommen wird. Für alle weiteren, hier offen gebliebenen Fragen, stehen wir natürlich gerne auch in Zukunft zur Verfügung.